Die Autohauskanzlei

Case Studies & Erfolgsgeschichten

Praxisbeispiele aus über 20 Jahren Autohandelsrecht: Erfahren Sie, wie wir Autohändler erfolgreich verteidigen und ihre Rechte durchsetzen.

12 veröffentlichte Fälle Chronologisch sortiert Vollständig anonymisiert
Hauptuntersuchung Case Study - TÜV HU-Plakette
HauptuntersuchungLG Amberg25.02.2025

Frische HU ohne Mängel schützt Händler vor Gewährleistungsansprüchen

Käufer kann sich nicht auf Gewährleistungsrechte berufen, wenn das Fahrzeug kurz vor Verkauf eine frische Hauptuntersuchung ohne Mängel bestanden hat. Arglistige Täuschung durch das Autohaus nicht nachweisbar.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Amberg
Az.:
11 O 625/24
Datum:
25.02.2025
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US-Import BMW mit CARFAX-Bericht und DEKRA-Siegel
US-ImportLG Ulm / OLG Stuttgart18.08.2023

US-Import mit Totalschaden: CARFAX-Offenlegung und DEKRA-Siegel schützen Händler

Käufer verklagte Händler auf Rückabwicklung eines BMW X3 (US-Import, aufbereiteter Totalschaden). LG Ulm wies die Klage ab. OLG Stuttgart bestätigte per Hinweisbeschluss: CARFAX-Bericht und DEKRA-Siegel schließen arglistige Täuschung aus. Berufung zurückgenommen.

Klage abgewiesen
Berufung zurückgenommen
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Ulm / OLG Stuttgart
Az.:
2 O 141/23 / 9 U 151/23
Datum:
18.08.2023
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Vermittlerhaftung Case Study - Händler als Vermittler bei Unfallfahrzeug
VermittlerhaftungLG Bochum24.11.2022

Vermittlerhaftung bei Unfallfahrzeug - Händler haftet nicht als Verkäufer

Händler als Vermittler haftet nicht für Unfallschaden, wenn Verkäufer eine andere Person ist und Händler nur Provision erhält. CARFAX-Offenlegung schützt vor Haftung.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Bochum
Az.:
I-1 O 23/22
Datum:
24.11.2022
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Merkantiler Minderwert Case Study
Merkantiler MinderwertAG Köln08.11.2022

Schadensersatz auf 80 € statt 5.000 € begrenzt - Merkantiler Minderwert

Käufer verklagte Autohandel auf 5.000 € Schadensersatz wegen fehlender Ausstattungsmerkmale (Nachrüstkosten: 6.301 €). AG Köln verurteilte Händler nur zu 80 € Minderung. Entscheidend ist der merkantile Minderwert, nicht die Nachrüstkosten. 98,6% der Klageforderung abgewiesen.

Nur 80 € statt 5.000 €
98,6% abgewiesen
Kosten für Kläger
Gericht:
AG Köln
Az.:
147 C 78/21
Datum:
08.11.2022
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Unfallfahrzeug arglistige Täuschung Case Study
Arglistige TäuschungLG Siegen13.10.2022

Erfolgreiche Abwehr einer Klage wegen arglistiger Täuschung beim Unfallfahrzeugverkauf

Autokäufer verklagte Autohändler wegen angeblich arglistiger Täuschung beim Verkauf eines Unfallfahrzeugs (VW Tiguan mit USA-Reimport und Totalschaden). LG Siegen wies die Klage vollständig ab: Käufer wusste vom Unfallschaden, Beschaffenheitsvereinbarung wurde getroffen.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Siegen
Az.:
2 O 231/21
Datum:
13.10.2022
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Ölverbrauch Beschaffenheitsvereinbarung Case Study
BeschaffenheitsvereinbarungLG Koblenz12.10.2022

Ölverbrauch - Beschaffenheitsvereinbarung schützt Händler

Käufer verklagte Autohandel auf Schadensersatz wegen VW Passat mit extremem Ölverbrauch (mindestens 1,5 l/1.000 km). LG Koblenz wies die Klage ab: Der Händler hatte den Mangel eindeutig und wiederholt im Kaufvertrag dokumentiert.

Klage abgewiesen
Händler gewinnt
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Koblenz
Az.:
3 O 48/22
Datum:
12.10.2022
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Kaufpreisminderung Ausstattung Case Study
KaufpreisminderungAG Syke23.06.2022

Kaufpreisminderung wegen fehlender Ausstattung - Gewährleistungsausschluss wirksam

Unternehmerin verklagte Autohaus auf Kaufpreisminderung wegen fehlender Ausstattungsmerkmale (BMW Schaltwippen, Android Auto). AG Syke wies die Klage vollständig ab: Gewährleistungsausschluss im B2B-Kaufvertrag wirksam, Internetangebote sind keine verbindlichen Angebote.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Klägerin
Gericht:
AG Syke
Az.:
26 C 879/21
Datum:
23.06.2022
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US-Reimport Vermittlerrolle Case Study
US-ReimportLG Wiesbaden12.05.2022

US-Reimport mit Totalschaden - Vermittlerrolle erfolgreich abgewehrt

Käuferin verklagte Autohändler auf Rückabwicklung eines US-Reimport Audi Q5 mit aufbereitetem Totalschaden. LG Wiesbaden wies die Klage vollständig ab. Die Vermittlerrolle war im Kaufvertrag eindeutig dokumentiert.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Klägerin
Gericht:
LG Wiesbaden
Az.:
4 O 18/21
Datum:
12.05.2022
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Farbabweichung Nachlackierung Case Study
FarbabweichungAG Delmenhorst02.02.2022

Farbabweichung bei Nacklackierung: Wann ist ein Farbunterschied ein Sachmangel?

Käuferin verklagte Autohändler wegen Farbabweichung an der nacklackierten Tür eines BMW 520d. AG Delmenhorst wies die Klage ab: Bei einem Unfallwagen mit Metallic-Lackierung sind geringe Farbunterschiede technisch bedingt und stellen keinen Sachmangel dar.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Urteilskritik
Gericht:
AG Delmenhorst
Az.:
48 C 8193/21
Datum:
02.02.2022
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Kommissionsverkauf Nacherfüllung Case Study
GewährleistungLG Mannheim29.11.2021

Erfolgreiche Abwehr eines Nacherfüllungsanspruchs bei Kommissionsverkauf

Autokäufer verklagte Autohändler auf Nacherfüllung durch Motoraustausch wegen angeblich hohem Ölverbrauch. LG Mannheim wies die Klage vollständig ab: Verkauf erfolgte nachweislich im Kundenauftrag, kein wirksames Nacherfüllungsverlangen.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Mannheim
Az.:
1 O 77/20
Datum:
29.11.2021
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Gewährleistungsausschluss Privatverkauf Case Study
GewährleistungsausschlussLG Hanau22.07.2021

Gewährleistungsausschluss bei Privatverkauf wirksam trotz Unternehmernähe

Privatkäufer verklagte Geschäftsführer eines Autohandelsunternehmens auf Rückabwicklung wegen Motorschaden. LG Hanau wies die Klage ab: Standardisierter Check24-Kaufvertrag mit Gewährleistungsausschluss ist wirksam, keine Unternehmereigenschaft nachgewiesen.

Klage abgewiesen
Händler entlastet
Kosten für Kläger
Gericht:
LG Hanau
Az.:
7 O 1044/20
Datum:
22.07.2021
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Unfallfahrzeug Rücktritt Case Study
UnfallfahrzeugLG Landau12.07.2021

Unfallfahrzeug - Rücktritt wegen verschwiegenem Blechschaden

Käufer konnte vom Kaufvertrag zurücktreten, weil der Händler den Unfallschaden nicht ausdrücklich kommuniziert hatte. Die Formulierung "Vorbeschädigung instandgesetzt" reichte nicht aus. Händler musste 34.990,19 € zurückzahlen abzüglich Nutzungsentschädigung.

Rücktritt erfolgreich
34.990,19 € Rückzahlung
Arglistige Täuschung
Gericht:
LG Landau
Az.:
4 O 319/20
Datum:
12.07.2021
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Weitere Case Studies in Vorbereitung

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